Hunde in Bewegung fotografieren

Hundeblog miDoggy - Hunde in Bewegung fotografieren

Ihr Lieben,

der zweite und letzte Teil (den Ersten findet Ihr hier) der Kooperation mit rahmenversand.com ist ein wunderbarer Gastbeitrag über das Fotografieren von Hunden in der Bewegung. Da Lola immer am Flitzen und in Bewegung ist, fanden wir dieses Thema sehr spannend und interessant 😀

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und Knipsen!



Der Hund – der beste Freund des Menschen und auch ein beliebtes Fotomotiv in allen sozialen Netzwerken und im Familienalbum. Doch die übliche Pose im Körbchen wirkt langweilig und etwas altmodisch. Was spricht also dagegen, den Hund direkt in Aktion zu fotografieren? Beim Rennen, Springen und Herumtollen entstehen garantiert aufregendere Bilder und obendrein wirken die Ergebnisse voller Freude und Dynamik. Also, ab in die Natur!

Das Equipment

Zugegeben, die Fotografie des aktiven Vierbeiners ist nicht ganz einfach und erfordert neben Zeit und Geduld auch gewisse technische Voraussetzungen. So ist es beispielsweise hilfreich, eine Kamera zu besitzen, die den manuellen Eingriff in die einzelnen Belichtungsparameter erlaubt. Zu dieser Kameragruppe gehören alle Spiegelreflexkameras und auch viele Systemkameras. Denn nur so können die richtigen Einstellungen getroffen werden. Außerdem bietet sich auch ein Blitzlicht zum „Einfrieren“ der schnellen Bewegungen an, allerdings sollte dieses niemals direkt auf die Augen des Tieres gerichtet sein.

Die Location

Neben der Technik ist sie ganz wichtig: Die Location. Sie sollte so gewählt sein, dass sie zur Fotografie genügend Freiraum bietet. Außerdem sollte dem Hund der Ort bekannt sein, damit er sich wohl fühlt. Mag es der Hund beispielsweise auf Wiesen herumzutoben, so sind diese ideal geeignet. Zieht der Vierbeiner eher den kühlen Wald vor, ist ihm auch dieser Wunsch nicht abzuschlagen. Allerdings sollte der Ort nicht zu dunkel sein, da mit kurzen Belichtungszeiten fotografiert wird, doch dazu gleich mehr. Im besten Fall ist die Location auch nicht überrannt und wird nur von wenigen Leuten besucht, so dass wenig Ablenkung besteht und viel Zeit zur Fotografie zur Verfügung steht, denn diese wird benötigt.

Hundeblog miDoggy - Hunde in Bewegung fotografieren

Die Einstellungen der Kamera

Jetzt soll es um das Wichtigste für gelungene Bildergebnisse gehen: Die Einstellungen der einzelnen Parameter. Um eine größtmögliche Vielfalt zu erreichen, sollte in den M-Modus gewechselt werden, wo Belichtungszeit, Blende und Co. unabhängig voneinander eingestellt werden können. Die wohl wichtigste Einstellung stellt die Verschlusszeit dar, welche für das „Einfrieren“ der Bewegungen des Vierbeiners zuständig ist. Sie sollte bei mindesten 1/320s liegen, um scharfe Ergebnisse zu garantieren. Eine noch schnellere Zeit ist nicht verkehrt.
Nun ist die Blende an der Reihe. Diese sollte je nach gewünschtem Effekt eingepegelt werden. Wünscht man sich, dass die Schärfenebene nur sehr schmal ist, das heißt, dass der Hintergrund verschwimmt, das Motiv aber scharf ist, so wählt man eine offene Blende, welche durch einen niedrigen Wert gekennzeichnet wird. So zaubert eine Blende von 2.8 beispielsweise beeindruckende Ergebnisse, erfordert aber auch eine Menge Geduld. Denn das Problem liegt in der geringen Schärfenebene: Fokussiert die Kamera zu langsam, ist der Hund verschwommen und das Bild ist nicht zu gebrauchen.
Der letzte einstellbare Wert ist der der ISO-Empfindlichkeit. Ein Wert von 100 ist ideal, um Bildrauschen zu vermeiden. Den Wert sollte man aber dennoch abhängig von der Lichtsituation wählen. So kann es durchaus auch passieren, dass in einem Wald ein Wert von 1600 erforderlich ist. Daher gilt: Ausprobieren.

Letzte Tipps

Der Hund sollte nicht nur animiert werden, sondern auch für seine Mühen belohnt werden. So sind beispielsweise die Lieblingsleckerlies ideal geeignet. Und auch bei anfänglichem Frust über eventuell nicht gelungene Bilder sollte der Hund belohnt werden, denn nur der Fotograf ist für die Ergebnisse verantwortlich und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Außerdem ist noch zu Aufnahmen auf Augenhöhe des Hundes zu raten, also ruhig mal auf den Boden legen für schöne Ergebnisse. Und last but not least: Serienaufnahmen sind praktisch, denn bei mehreren Bildern hintereinander ist die Chance natürlich umso größer, dass auch der richtige Moment mit abgelichtet wird.

Hundeblog miDoggy - Hunde in Bewegung fotografieren

 

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von rahmenversand.com, dem Online-Shop für Bilderrahmen.

Bildmaterial:

© Chooie (Richard Walker / Flickr, CC BY 2.0)

© Basset Running on the Beach (Don DeBold / Flickr, CC BY 2.0)




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